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Däschlikon und die G'segnet Eich (Sage 2)

Seit vielen Jahren wird um Peter und Paul, d.h. 29. Juni, der sogenannte „Hagelrosenkranz“ gebetet. Dieser Brauch stammt von einem alten Versprechen her. – In den Dreissigerjahren des 18. Jahrhunderts, furchtbaren Hagelwettern heimgesucht.
In den beiden letztgenannten Jahren soll die ganze Umgebung ausgesehen haben wie im Winter. Im Jahre 1736 machte dann der Pfarrer Harbert der Kirchgemeinde den Vorschlag, auf dem „Halmet“ einen Baum zu bezeichnen und unter besondern Schutz der Behörde zu stellen, diesen Baum anlässlich einer Prozession, die alljährlich zu wiederholen sei, einzusegnen, damit man in Zukunft von Hagelwettern verschont bleibe.
Am 2. Juli 1736 wurde die betreffende Bittprozession alljährlich am 2. Juli abgehalten, später wurde sie auf den 29. Juni (Peter und Paul) verlegt und nach Olsberg zur Kirche geführt. Um 1860 herum hielt man bloss mehr einen Bittgottesdienst in der Kirche Magden ab.
Im Jahre 1880 ging ein starkes Hochgewitter über Magden nieder. Manche verstanden diesen „Wink des Himmels“, und es wurde beschlossen, im Einverständnis mit Pfarrer Wildi, eine Betstunde am Sonntag nach Peter und Paul, anstelle des ehemaligen Bittganges, in der St. Josefskirche in Rheinfelden abzuhalten. Seit dem Bau der Maienkirche in Magden (1969) wird nun dieses Bittgebet in Magden gehalten.

Bild: Gottesdienst gsägneti Eich
 

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