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Vogelgrippe-Fälle bei Hausgeflügel in Deutschland - vorbeugende Massnahmen in der Schweiz

28. April 2021

Vogelgrippe-Fälle bei Hausgeflügel in Deutschland – vorbeugende Massnahmen in der Schweiz

In Süddeutschland, nahe der Schweizer Grenze, sind seit Ende März 2021 diverse Fälle der Aviären Influenza (Vogelgrippe) festgestellt worden. Zum Schutz des Hausgeflügels, vor einer Ansteckung mit der Vogelgrippe, sind in der Schweiz in grenznahen Gebieten sichernde Massnahmen notwendig. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) erliess dazu die Verordnung über Massnahmen zum Schutz der Hausgeflügelpopulation vor der Aviären Influenza und zur Verhinderung deren Ausbreitung. Die Verordnung enthält eine Reihe von Massnahmen, die eine Einschleppung des Vogelgrippe-Virus verhindern und eine allfällige Ausbreitung unterbinden soll.

Die wichtigsten Massnahmen sind:

• Festlegung von "geregelten Gebieten", in denen der Tierverkehr von Geflügel eingeschränkt ist.

• Der Export von Geflügel und Geflügelprodukten aus der Schweiz ist verboten.

Die Gemeinde Magden liegt in diesem „geregelten Gebiet“. Die Massnahmen für die geregelten Gebiete gelten mindestens bis zum 30. April 2021. Der Kantonale Veterinärdienst hat alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter im geregelten Gebiet über die Verordnung und die damit verbundenen Massnahmen informiert. Alle Geflügelhaltenden (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Wachteln, Truten usw.), die noch nicht registriert sind, müssen sich bei der Landwirtschaft Aargau registrieren. Beim kantonalen Veterinärdienst müssen sich zudem Geflügelhaltende melden, die seit Anfang März 2021 lebendes Geflügel in Deutschland erworben haben. Alle Geflügelhaltenden sind aufgefordert, die bekannten Hygienemassnahmen einzuhalten und ihre Tiere genau zu beobachten.

Geflügelprodukte wie Pouletfleisch und Eier können gemäss BLV nach wie vor ohne Bedenken hinsichtlich der Vogelgrippe konsumiert werden. Eier und Geflügelprodukte dürfen in der Schweiz ohne Einschränkung verkauft werden. Das Virus ist nach heutigem Kenntnisstand für den Menschen ungefährlich.